So …

Nachdem ich nicht mehr die Abnehm-Kurve kriege und stattdessen sogar zugenommen habe, mache ich ab Morgen bei der „mypowerweek“ auf Instagram mit. Da haben sich viele Frauen (und ein Mann), von denen die meisten bereits ihre Abnehmziele erreicht haben und auch halten (man kann auch sagen Abnehm-Influencer) zusammengetan und organisieren eine Art Abnehm-Challenge mit ganz vielen wunderbaren Motivations- und Erfahrungsbeiträgen und auch Rezepten und Anleitungen plus Bewegungsplänen für jedermann.

2Ich versuche da mal mitzuhalten, denn ein bisschen Bedenken habe ich, weil die alle so jung sind – nicht wegen der Qualifikation der Anleitenden sondern eher wegen meiner Beweglichkeit habe ich da Zweifel, ob ich das schaffe. Ich mache halt das, was ich kann.

Motiviert bin ich jetzt schon seit Tagen. Und ich bin auch mal wieder zuversichtlich, diesmal in meinen Abnehm-Flow zu kommen. Außerdem ärgert es mich kolossal, dass ich eigentlich wieder da stehe, wo ich vor einem Jahr den Neustart begonnen hatte. Meine Beweglichkeit lässt immer mehr zu wünschen übrig und irgendwie bin ich auch oft müde. Deshalb muss jetzt die vitaminreiche gesunde Ernährung her, mit weniger Zucker und mehr Frischkost und Wasser.

Ich werde hier bis auf weiteres seltener posten und dokumentiere jetzt mehr auf Instagram, wie es voran geht. Irgendwann kommt bei mir bestimmt auch wieder die Lust am regelmäßigen Bloggen, aber solange ich eigentlich nichts Neues zu berichten habe, erscheint es mir nicht besonders unterhaltsam, nur von meinen Aufs und Abs und den immer wiederkehrenden gleichen Problemchen zu berichten.

Also bis bald und vielleicht sehen wir uns ja auf Instagram.

TOWANDA!
Eure Idgie

 

Ich kannte da mal einen Mann …

Ich traf ihn und seine Frau zufällig bei einem Konzert. Tausende waren gekommen, aber es sollte wohl so sein, dass gerade wir uns im Foyer trafen. Ich war ganz verwundert, ihn dort zu sehen und fragte gleich: „Magst du auch die Musik von Cliff Richard?“

Er grinste, schwenkte vage seine Hand hin und her und sagte dann: „Eigentlich nicht. Aber weißt du, meine Frau kommt mit zu meinen Motorsportveranstaltungen, da gehe ich mit ihr auf ein Konzert, das sie mag.“

Und ich dachte nur: Ja, so ist das, wenn man sich liebt. Auch nach dreißig Jahren und mehr. Ein Geben und Nehmen, Aufmerksamkeit für- und Achtung voreinander. Dinge, die ich zu dem Zeitpunkt schon lange vermisste. Vermutlich verbinde ich auch deswegen diese Worte für immer mit diesem Mann.

Ein halbes Jahr später starb er, für mich völlig unerwartet. Auf dem Konzert hatte ich ihn das letzte Mal getroffen. Und er wird mir immer als der Mann in Erinnerung bleiben, der die Liebe verstanden hatte.

© Ines Krenz

Bild von Public Domain Pictures auf Pixabay

Schaffen ich das will!

„Ich will das Abnehmen jetzt mal wieder ernsthafter angehen, nicht verbissen aber doch dauerhaft.“

So schrieb ich noch vor zwei Wochen. Mein Unterbewusstsein hat wohl nur eines herausgefiltert: nicht verbissenUnd so folgte ein Wochenende mit allen möglichen Esssünden Genüssen, und weil’s so schön war gleich noch eines. Aber seit einschließlich Sonntag geht es den Kalorientierchen, die nachts die Klamotten enger nähen, an den Kragen. Wie immer nach einer kurzfristigen Zunahme purzeln die Pfunde anfangs sehr gut. Doch das Wichtigste ist, ich spüre wieder den Willen in mir, es durchzuhalten.

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Raus aus dem Kerker der Vergangenheit

Im Juni 2017 schrieb ich die nachfolgenden Zeilen. Damals schlummerten Trennungsgedanken zwar schon im Kopf, doch ausgesprochen, geschweige denn vollzogen, waren sie noch nicht. Und ich hatte noch meinen Garten (mit Liegestuhl) …

Jedes Mal, wenn ich versage, suche ich nach einem Schuldigen. Da ich die Tendenz habe, immer erst bei anderen zu suchen – gleichgültig, was mein Verstand mir sagt – landete ich natürlich sehr schnell bei meinen Eltern bzw. in meiner Kindheit. Raus aus dem Kerker der Vergangenheit weiterlesen

Kreative Schreibübung

Um mich beim Schreiben wieder lockerer zu machen und auch um Kontakte zu anderen Autoren zu bekommen, habe ich mich einer Online-Schreibgruppe angeschlossen. Dort gibt es eine tägliche Übung: Der Anfang wird vorgegeben und man soll dann 5 Minuten lang weiterschreiben.
Das ist recht knapp bemessen, aber der Sinn der Sache ist, einfach zu schreiben, es fließen zu lassen und nicht lange nachzudenken. Ich habe bei meiner ersten Übung ein wenig gemogelt: habe 7 Minuten lang geschrieben. Es hat Spaß gemacht und ich habe sogar eines der Hauptthemen reingebracht, mit denen ich mich in den vergangenen Monaten beschäftigte. Kreative Schreibübung weiterlesen

Aus den Augen, aus dem Sinn

Manchmal klappt das. Mein Sohnemann hatte Geburtstag, und ich überraschte ihn um Mitternacht mit einem kleinen Ständchen und einem mit einer Kerze verzierten Brownie.

Das war vor knapp einem Jahr:

Und nun liegen hier natürlich noch mehr Brownies herum und belagern mich geradezu. Es sind nur zwei, so kleine abgepackte (zum Selberbacken hatte ich keine Lust), die also noch länger haltbar sind.
Obwohl ich gerade pappsatt von meinem Frühstücksmüsli bin, wollte ich die Silberfolie schon herunterreißen und den Inhalt zu meiner Tasse Kaffee genießen.

Genau das sind die Momente, die mich dick gemacht haben. Hier und da ein wenig zu viel, und weil’s so lecker ist, noch was hinterher. Passt schon … Oder wie meine Mutter immer sagt: „Eis zum Nachtisch flutscht doch immer.“ Da merkt man schon, in meiner Erziehung lief ernährungstechnisch auch einiges schief.

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